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GREIGETONE

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Mit Greigetone startet Eiffelgres die erste Kollektion des Programms Tone, entworfen von Mauro Bellei. Es handelt sich um ein Programm, das mehrere Kollektionen umfasst, von denen sich jede in verschiedene Farben gliedert, die das Resultat von Untersuchungen und fortschrittlicher Technologie sind. Im Sprachgebrauch ist der Ton ein Zustand des Wohlbefindens, aber es wird damit auch die Modulation des Klangs oder der Stimme gemessen. Es gibt in der Tat einen wesentlichen Unterschied zwischen einem liebenswerten und einem drohenden Ton. In der Malerei hingegen ist der Ton der Grad der Helligkeit einer Farbe, was man am besten sieht, wenn man den Kontrast zwischen matten und glänzenden oder zwischen strahlenden und gedeckten Farben beobachtet. Dann gibt es noch Zwischentöne und eben auf diese richtet die Kollektion Greigetone den Finger.

 

Die Aussprache des Worts Greigetone lässt die Ausdrücke greige und stone erahnen bzw. einen Stein, der besondere Töne erfordert. Greigetone findet seinen Ursprung in der Nachfrage an Eiffelgres, sein Portfolio um die Neuauflage eines Kalksteins zu bereichern. Die gestalterische Antwort hat sich anhand der Analyse eines Kartons konkretisiert - eines von diesen grauen und steifen Kartons, wie man sie nach dem letzten Blatt bei einem Zeichenblock findet. Bei einem flüchtigen Blick ähnelt dieser Karton der Oberfläche eines feinen Kalksteins und erinnert gleichzeitig an feinkörnigen Zement. Außerdem scheint er bei einem gewissen Licht gleichförmig zu sein, weist bei einer anderen Beleuchtung aber eine Struktur auf (diese letztgenannte Eigenschaft hat schon die Forschung über die Beziehung zwischen Oberfläche und Licht angeregt, die mit der bereits vollendeten Eiffelgres- Kollektion Sensible begonnen hat). Variiert man die Kartonfärbung, wird man unwillkürlich an andere Materialien erinnert, wie zum Beispiel die Patina eines rostigen Metalls oder die Oberfläche alten Treibholzes oder aber auch an normalen Putz oder strapazierfähigen Filz. Aufgrund dieser Betrachtungen ist bei Eiffelgres die Idee entstanden, in der Produktentwicklung eine Verflechtung von Kunst und Architektur zu entwickeln – und zwar anhand des Studiums der Farben; nicht nur um eine Verbindung mit der Geschichte herzustellen, sondern um auch einen Prozess in Gang zu bringen und zu verwurzeln, der dem Materialportfolio für die Zukunft Kontinuität sichert. Mit Greigetone ist es so, als ob man eine Annäherung zwischen dem Puristen Le Corbusier und dem Stillebenmaler Giorgio Morandi schaffen wolle, der seine Gedanken mit seiner unverwechselbaren Ton-in-Ton-Palette ausdrückte. Es handelt sich um zwei wichtige Figuren des 20. Jahrhunderts, die sehr unterschiedlich sind; aber hier ist es so, als wollten sie sich bei einigen Farbtönen die Hand geben. Diese Annäherung kann man schnell überprüfen, indem man einige Gemälde von Giorgio Morandi mit einigen der Farben vergleicht, die Le Corbusier empfahl und die in der Sammlung Le Corbusier Polychromie architecturale (Arthur Rüegg, Birkhauser, Zürich, 2006 ) zu finden sind – eine Sammlung, die zum ersten Mal 1931 verfasst wurde. Die Kollektion Greigetone umfasst sechs Töne, die eine Farbskala mit subtilen, musikalischen Modulationen formen. Mit der Architektur und der Kunst sind sie anhand des Themas der hellen Zwischentöne verknüpft, also über diejenigen, die zwar nur minimale Tonänderungen hervorrufen, aber dabei doch eine starke emotionale Wirkung erzeugen.

 

Mauro Bellei 10/05/2012

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